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Informationen für Ihren Urlaub an der Costa de la Luz
Allgemeines
Die Costa de la Luz ist der südlichste Zipfel
Europas. Sagenhafte 270 Kilometer lang erstrecken sich ihre
weitläufigen Strände mit dem herrlichen feinen Sand. Auch die mehr als
300 Sonnentage machen unter den spanischen Urlaubsregionen die „Küste
des Lichts“ zu einem begehrten Ziel. Sie zählt zu den vielfältigsten
und reizvollsten Landstrichen Andalusiens. Bis heute hat sie ihren
ureigenen Charakter bewahrt: Schattige Kiefernwälder und küstennahe
Pinien wechseln mit ausgedehnten Dünenlandschaften. Imposant sind die
Salzmarschen mit ihrer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Allerdings
kann die Costa de la Luz nicht durchgängig bereist werden. Denn die
Küsten bedecken im Grunde zwei Küstenstreifen - die Küste der Provinz
Cadíz und die Küste der Provinz Huelva.
Von Tarifa im Nordwesten Spaniens bis an die
portugiesische Grenze reicht sie heran. Nur 14 Kilometer trennt sie von
Marokko und damit vom afrikanischen Kontinent. Den besonderen Reiz
machen die Fischerdörfer und kleinen Städtchen aus wie Conil, Huelva
oder eben Tarifa. Gerade im Frühling ist die Costa de la Luz ein
blühender Garten.
Geschichte
So wie die Geschichte Andalusiens sehr schwer an
geschichtsträchtigen Daten trägt, so unterliegt auch die Costa de la
Luz diesem historischen Ablauf. Ihre Geschichte beginnt in der
Besetzung der Römer auf der iberischen Halbinsel und trägt heute die
großen, bunten Früchte der maurischen Eroberung im Jahr 711.
Detaillierte Informationen zur Geschichte entnehmen Sie bitte hier (Verlinkung Andalusien).
Größere Städte an der Costa de la Luz
Cadíz
Die Provinzhauptstadt wurde in ihrer langen Geschichte immer wieder
zerstört, die heutige Bausubstanz der Altstadt stammt deshalb vor allem
aus dem 18. Jahrhundert. Die besondere Atmosphäre von Cadíz lohnt
unbedingt einen Besuch. Das Stadtmuseum verfügt zudem über eine
beachtliche archäologische Sektion und über die bedeutendste
Gemäldesammlung Andalusiens.
Huelva
Zwischen dem Fluss Rio Tinto und Odiel liegt die Stadt Huelva. In
Erinnerung an die Vergangenheit bewahrt die Stadt viele
Sehenswürdigkeiten. Auch die Parkanlagen in der Nähe der Hafenpromenade
sind ein Besuch wert. Nicht zu übersehen ist das Kolumbus - Denkmal zur
Erinnerung an den Entdecker Amerikas.
Jerez de la Frontera
Mancher wird vielleicht die vielen Bodegas, in
denen der weltbekannte Sherry ausgeschenkt wird, mit Kultur meinen.
Daneben gibt es in der hübschen Stadt auch eine frisch renovierte
Maurenfestung und ein gut ausgestattetes Archäologisches Museum.
Tarifa
Sein ansehnlicher Ortskern erinnert schon ein wenig an Marokko. Die
engen Gässchen laden zu Streifzügen ein, der Fischereihafen bietet
Abwechslung. Hinreißend ist auf jeden Fall sein internationales
Publikum.
Ronda
Rondas spektakuläre Lage, die hübsche Altstadt und die älteste Stierkampfarena Spaniens sind den Weg allemal wert.
Sanlúcar de Barrameda
Er ist einer der spanischsten Ort an der Costa de
la Luz. Bekannt ist Sanlúcar durch seine Sherrykellereien, in denen als
örtliche Spezialität der Manzanilla hergestellt wird. Der Ort
liegt unweit des Nationalparks von Doñana, dem wichtigsten Biologischen
Reservat Spaniens. Sanlucar besitzt einen der wichtigsten
Fischereihäfen der gesamten Küste und steht namentlich für Vielfalt und
Qualität seiner Meeresfrüchte. Dazu gehören unter anderem die in ganz
Spanien hochgeschätzten langostinos.
Niebla
Eine der oft übersehenen kleinen Schätze der Provinz Huelva ist das
Städtchen am Rio Tinto. Die malerische Altstadt mit der gut erhaltenen
Stadtmauer und die ungewöhnlichen Kirchen bezaubern jeden Besucher.
Sehenswertes
Coto de Doñana
Der Nationalpark ist heute mit 76.000 ha Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet. Dies liegt vor allem an den marismas
ein flaches, periodisch überschwemmtes Feuchtgebiet. Sie entstanden aus
den riesigen Sedimentmengen, die der Guadalquivir in seinem Delta
ablagerte. Ein Teil des ins Meer gelangenden Sandes wird von diesem
wieder an Land zurückgeworfen und bildet die gewaltigen Dünen, die die
marismas vom Meer trennen.
Baelo Claudia
Beim Dörfchen Bolonia liegen die Ruinen einer Römersiedlung, die im 2. Jhr. v. Chr. gegründet wurde.
La Ruta Colombia
Die moderne Provinzhauptstadt Cadíz hat vor
ihren Toren Orte, die eng mit dem Werk des Christopher Kolumbus
verknüpft sind. Zu besichtigen sind das Kloster, in denen er seine
Fahrten plante sowie ein Dokumentationszentrum samt Nachbauten seiner
Schiffe "Pinta", Nina" und „Santa María".
Sancta Petri
Dieses Dorf wurde in den 40-er Jahren nach Plan gebaut und in den
70-er Jahren wieder verlassen. Heute existieren nur Ruinen, die eine
ganz wehmütige Stimmung verbreiten.
San Fernando
Die ehemals „Isla del León“ war die ehemalige Niederlassung des
ersten spanischen Parlaments, das gemeinhin als «La Isla» bekannt ist.
Heute ist San Fernando ein weißer Hügel, von Salinen und vom Meer
umgeben.
Stierkampf
Heute in Andalusien nicht mehr ganz unumstritten. Man sollte sich
eine eigene Meinung darüber bilden. An der Costa de la Luz gibt es noch
Stierkampfarenen, die Saison dauert von April bis September.
Flamenco
Wer den echten Flamenco an der Costa de la Luz erleben will, der informiere sich ausreichend unter www.andaluciaflamenco.org Für leicht abgefälschte Variationen geht man einfach in die nächst beste Bar ( tablaos).
Sport und Freizeit an der Costa de la Luz
Strände/Bademöglichkeiten
Das Angebot ist immens. Hier eine Auswahl der Redaktion:
Playa de Valdeaqueros
Der gut fünf Kilometer lange Sandstrand bei Taris ist unter Windsurfern sehr beliebt.
Playa de Bolonia
Weit und schön geschwungen präsentiert sich
dieser Strand beim winzigen Örtchen Bolonia. Die Riesendüne an seinem
Ende ist als Naturmonument ausgewiesen, im Hinterland liegen die Ruinen
einer Römersiedlung.
Canos des Meda
Die kleine Siedlung Canos des Meca besitzt gleich mehrere
feinsandige Strände. Landschaftlich besonders reizvoll ist der
Nacktbadestrand östlich des Ortes, der sich nicht weit von der Klippe
des Brena-Naturparks erstreckt.
Cala del Aceite
Bildhübsch ist diese kleine Bucht unweit des Fischerhafens von
Conil de la Frontera. Bei Sonnenuntergang leuchten die Felsen der
Steilküsten in tiefen Orangetönen.
Playa del Puerco
Jenseits der Urbanisation von Conil setzt sich bis zu Roche eine stark zerklüftete Steilküsten fort.
Cuesta da Maneli
In der Provinz Huelva erstreckt sich zwischen
Matalascanas und Mazagón ein einziger, mehr als 25 km langer
Sandstrand. Dort findet sich auch die Dünenformation Cuesta de Maneli.
Playa de Nueva Umbria
Rund zwölf Kilometer misst dieser schöne Strand. Er verläuft
entlang der schmalen Sandbank "Flecha del Rompido", die sich zwischen
dem offenen Meer und dem Fluss Rio Píedras gebildet hat.
Playa Redondela und Hoyo
Schöne Dünen und schattige Wälder umgeben diesen schönen Strand.
Sportmöglichkeiten
Es gibt die vielfältigsten Möglichkeiten, sich
an der Costa de la Luz sportlich zu bestätigen. Mann kann Reiten,
Klettern und gerade in und um Tarifa auf Routen mit höchsten
Schwierigkeitsgraden Mountainbike fahren. Neuester Trend sind Wind- und
Kitesurfen, wobei sich die ständige Seebrise an der Costa de la Luz als
besonders nützlich erweist. Auch Golfliebhaber finden auf den
zahlreichen Golfplätzen einen Tummelplatz. Man kann zudem Tauchen,
Angeln oder Fischen und Wellreiten.
Küche und Wein
Speisen
Für Hinweise zur andalusischen Küche der Costa del Sol klicken Sie bitte hier.
Wein
Nähere Informationen zu Wein und anderen Getränken in Andalusien lesen Sie hier. (Verlinkung Andalusien)
Einkaufsführer
Keramik findet man hauptsächlich in Conil und
Arcos de la Frontera. Handgewebte Wolldecken aus Schafwolle kommen aus
Grazalema. Lederarbeiten in breiter Auswahl bieten Läden in Ubrique,
südwestlich von Grazalema, an. Weiden- und Schilfartikel sind eine
Spezialität von Medina Sidonia. Reiterzubehör ist ein Fall für die
Pferdestadt Jerez. Stiefel für Reitsport, Landarbeit und Jagd kommen
vor allem aus Valverde.
Klima und Wetter an der Costa de la Luz
Günstige Reisezeiten vom Klima her sind das
Frühjahr und der Herbst. Meist wehen im Sommer Winde, die den
Aufenthalt hier sehr angenehm machen, wie der „Levante“ oder der
„Poniente“. Durchschnittstemperaturen (!) im Juli und August sind heiße
27 Grad Celsius, im Winter warme 16 Grad Celsius. Meist treffen hier im
Sommer Azorenhochs auf Tiefdruckgebiete aus der Sahara. Atlantische
Schlechtwetterfronten sorgen ebenso für kräftige Regenfälle.
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Reiseführer - Tipp |
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